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Tolle Stimmung bei „Rock gegen Kindesmissbrauch“

Einige Hundert Fans bei Benefiz-Veranstaltung mit acht Bands in der Dithmarschenhalle

Von Johanna Hell [DLZ vom 10.03.2008]

Meldorf – Mit „Rock gegen Kindesmissbrauch“ in der Dithmarschenhalle setzte die Rock-initiative Dithmarschen, zu der sich mehr als 30 Musikgruppen und Einzelmusiker zusammengeschlossen haben, die Reihe von Benefiz-Veranstaltungen fort, bei denen Newcomer- und andere Bands die Möglichkeit haben, aufzutreten. Gleichzeitig wurde wie bei „Rock gegen Kinderkrebs“ oder „Rock gegen Aids“ für einen guten Zweck gespielt.

Denn „es ist doch einfach zum Kotzen, wenn man die Zeitung aufschlägt und liest, dass wieder ein Kind misshandelt wurde“, sagte Organisator Sebastian Kuhr bei der Begrüßung. Deshalb kommt der Reinerlös dem Verein „Kronos e.V.“ zugute, der vielfältige Präventionsarbeit leistet und sowohl betroffenen Kindern als auch den Eltern hilft, traumatische Erfahrungen zu überwinden und zu verarbeiten.

Mehrere Hundert Rockfans kamen, um die eine oder andere Band zu hören oder einfach Party zu feiern. Als erste spielten „No Brakes“ aus Heide vor einem überwiegend sehr jungen Publikum, das aus größerem Abstand von der Bühne nur zuhörte. „June“, Urgestein der Dithmarscher Rockszene, holte die Leute weiter nach vorne und animierte zum Mittanzen.

Diese Stimmung setzten „Die Bilderwelten“ mit ihrem eigenen Sound und ihrem Motto „Arsch vom Sofa und rocken“ fort. Mit „Bild in Ton“ stand eine Kieler Combo auf der Bühne, die mit Lead-Sängerin Karina „Wir wollen eure Hände sehen“ die Fans zum Kochen brachte. Zugaben waren allerdings nicht möglich, da diese den Zeitplan gesprengt hätten.

Bei „Nothahn“ aus Weddingstedt ertönte nach kurzer Zeit „Eins, zwei, drei – Oberkörper frei“ aus dem Publikum. Das ließen sich die Musiker nicht zweimal sagen und setzten ihr Program „oben ohne“ fort.

Inzwischen war die Zeit fortgeschritten und das Publikum etwas älter, so dass „Nogge“ kein Problem hatte, die „geile“ Stimmung zu halten. „Attic-Cell“ aus Wesselburen, die bereits beste Platzierungen bei überregionalen Bandwettbewerben erspielt haben sowie „Sub7eleven“ aus Dortmund, den Fans durch die zwei Dithmarscher Rockfestivals ebenfalls bestens bekannt, bildeten den krönenden Abschluss der Veranstaltung.

André Eggert aus Tellingstedt, der die Veranstaltung besuchte, um mit Freunden in seinen 19. Geburtstag hineinzufeiern, meinte: „Die Bands und die Stimmung sind im Laufe des Abends immer besser geworden“, was sehr für die gewählte Reihenfolge der Bands und die Veranstaltung an sich spricht.

 
 
 
 
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